Cinema_italiano VOM 25. SEPTEMBER BIS ENDE DEZEMBER 2011 IM KINO:
5 NEUE ITALIENISCHE FILME IN SCHWEIZER KINOPREMIEREN UND MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN.

5 NUOVI FILM ITALIANI IN PRIMA VISIONE SVIZZERA:
DAL 25 SETTEMBRE FINO ALLA FINE DEL 2011


AUSFÜHRLICHES PROGRAMMHEFT ALS PDF

Fortapasc
Fortapasc
Fortapasc
FORTAPÀSC
FORT APACHE
von Marco Risi.

"Fortapàsc" ist neapolitanische Umgangssprache und steht für "Fort Apache"; ein Titel, der an die Tradition des Western erinnert. Mit "Fortapàsc" bezeichnete man in den 80er Jahren Torre Annunziata, die heruntergekommene Vorstadt von Neapel, die sich damals vollständig im Griff der Camorra befand. Ausgerechnet hierhin verschlägt es den jungen, bei der Tageszeitung Il Mattino arbeitenden Journalisten Giancarlo Siani. Es ist die Zeit der Bandenkriege zwischen dem Gangsterboss Valentino Gionta und dem Clan der Nuvoletta. Mit seinem giftgrünen Landrover, seinem jungenhaften Aussehen und seiner altmodischen Schreibmaschine wirkt Giancarlo Siani zunächst unbedarft. Bald aber kommt er Korruptionsskandalen und geheimen Verbindungen zwischen Camorra, Justiz und Wirtschaft auf die Spur. Giancarlo will aufklären, doch seine Artikel wirbeln zu viel Staub auf. Am 23.9.1985 wird Giancarlo Siani vor seinem Haus von Auftragskillern erschossen.

Il film racconta la storia vera del giornalista Giancarlo Siani che, a 26 anni appena compiuti, è stato ucciso dalla camorra il 23 settembre 1985, sotto la sua casa nel quartiere residenziale del Vomero a Napoli, colpevole solo di voler fare il suo mestiere con professionalità e rigore.

"Solange es Filme wie "Fortapàsc" gibt, ist Italien kein totes Land. (...) Die Montage, die zwischen dem Gipfeltreffen der Bosse und der Sitzung des Gemeinderates hin und her wechselt, lässt keinen Zweifel daran, dass der Film eine Hommage an "Le mani sulla città" von Francesco Rosi ist. Zugleich erinnert mich die Montage an die Gegenüberstellung der Sitzungen der Diebe und jener der Polizisten in "M" von Fritz Lang." Alberto Crespi, L'Unità

"A prescindere dall'ottima recitazione generale, ciò che colpisce di "Fortapàsc" è la determinazione con cui è girato, la capacità che ha la regia di dividersi tra il diario di viaggio di un giovane uomo, e il lungometraggio di impegno civile. Non mancano le sequenze spettacolari, come ad esempio il regolamento di conti tra due delle bande di Torre Annunziata, ma a differenza di "Gomorra", ad esempio, dove la violenza si faceva spettacolo, in "Fortapàsc" rimangono impresse soprattutto le scene in cui la mafia ci viene mostrata attraverso l'animo inquieto ma determinato del ragazzo. Lo schiaffo in un bar desolato, la solitudine di un salotto in cui si ode una voce sospesa, le telefonate mute. La vera inquietudine non sono le pistole e i fucili, sembra suggerirci Risi, ma la sensazione costante che, più ci si avvicina alla verità, più prende forma un fantasma impalpabile." Diego Altobelli, Tempi moderni

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Generazione_mille_euro
Generazione_mille_euro
Generazione_mille_euro
GENERAZIONE MILLE EURO
DIE 1000 EURO-GENERATION
von Massimo Venier.

Der dreissigjährige Matteo ist ein begabter und hoffnungsvoller Mathematiker. Nach Abschluss des Studiums gelingt es ihm wie vielen seiner Altersgenossen nur knapp, sich über Wasser zu halten. Er hat einen unsicheren Job, mit dem er kaum die Miete der Wohnung bezahlen kann, die er sich mit seinem Freund Francesco teilt. Zudem scheint seine Freundin nichts mehr von ihm wissen zu wollen. Doch dann treten zwei Frauen in Matteos Leben: Beatrice, die als neue Mitbewohnerin einzieht, und Angelica, die die Marketingabteilung der Firma leitet, in der Matteo arbeitet. Plötzlich ist Matteo wieder obenauf und hat den Kopf voller Pläne. Eine Komödie am Puls der Zeit.

La vita del trentenne Matteo, brillante matematico di belle speranze, dopo la laurea si è trasformata in una sequela di delusioni. Ha un lavoro precario, con cui a stento riesce a pagare l'affitto di una casa (che condivide con il suo migliore amico, Francesco), da cui potrebbe essere sfrattato e anche la sua fidanzata sembra non volerne più sapere di lui. L'arrivo di una nuova coinquilina, Beatrice, e l'incontro con Angelica, dirigente del settore marketing nell'ufficio in cui lavora, segnano delle svolte decisive nella sua esistenza.

"Was tun? Sein oder Nichtsein? Handeln oder still stehen? Auf nichts ist mehr Verlass, schon gar nicht in Italien, wo Unsicherheit die grösste Sicherheit darstellt, wo das Kino indes mit Neugier das Unheil der 'new generation' mit ihren schwindenden Hoffnungen ergründet. Auf Paolo Virzìs "Tutta la vita davanti" (Das ganze Leben liegt vor dir) folgt nun - mit einem überzeugenden Schauspielerensemble - "Generazione mille euro", in dem die Hauptfigur versucht, philosophisch an die Dinge heranzugehen und damit existenzielle Probleme zu meistern." Maurizio Porro, Corriere della Sera

"Al centro di "Generazione mille euro" ci sono cinque personaggi con diversi modi di affrontare la vita e il problema del lavoro, ma ci interessava anche provare a raccontare un cambiamento. All'inizio, Matteo è disilluso, senza più sogni, per proteggerli dalla possibilità di vederli infranti, poi cambia. Sono convinto che siano le donne che cambiano il mondo e che gli danno un senso. E ho cercato di raccontare due donne, Angelica e Beatrice, diverse, ma ugualmente coinvolgenti. Che ti lasciano il dubbio fino all'ultimo di non sapere da che parte andare, perché hanno tutte e due qualcosa di bello e di positivo. Ho deciso con "Generazione mille euro" di non affrontare l'Italia d'oggi da un punto di vista sociale e politico, il mio intento era solo di raccontare una storia. Però ci sarebbe bisogno di dare una mano al cambiamento. Il compito di sostenere questi ragazzi tocca a gente che spesso ha 50 anni in più e fa fatica a capirli." Massimo Venier

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Mar_nero

Mar_nero

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MAR NERO
DIE REISE ANS SCHWARZE MEER
von Federico Bondi

Zwei Frauen leben zusammen im gleichen Haus in Florenz: Gemma, eine ältere vornehme Italienerin, die vor kurzem Witwe geworden ist, und ihre junge rumänische Haushalthilfe Angela, die nach Italien gekommen ist, um Geld zu verdienen und ihrem Sohn eine Ausbildung zu ermöglichen. Im täglichen Miteinander neigt die anfangs mürrische Gemma zum Kommandieren, stellt aber bald fest, dass auch Angela ihren Kopf hat. Langsam entsteht zwischen den so unterschiedlichen Frauen eine Freundschaft, und Gemma findet ihre Lebensfreude wieder. Eines Tages erfährt Angela am Telefon, dass ihr in Rumänien gebliebener Ehemann auf unerklärliche Weise verschwunden ist. Die junge Frau möchte umgehend in ihre Heimat zurückkehren und ihren Mann suchen. Aber Gemma will nicht wieder allein sein. So beschliessen die beiden Frauen, gemeinsam nach Rumänien ans Schwarze Meer aufzubrechen. Eine abenteuerliche Reise. Getragen wird die berührende Geschichte einer wachsenden Freundschaft von zwei grossartigen Schauspielerinnen.
Ilaria Occhini in der Rolle der Gemma erhielt beim Filmfestival von Locarno den Silbernen Leoparden als beste Darstellerin.

Gemma è una donna anziana rimasta vedova. Ad aiutarla c'è la badante Angela, una ragazza rumena giunta da poco in Italia per cercare fortuna, mentre suo marito è rimasto in patria. Le due donne diventano ben presto molto legate e tra loro si forma una solida amicizia. Un giorno, però, Angela viene informata che suo marito è scomparso. La ragazza vorrebbe tornare in Romania per scoprire cosa è successo, ma Gemma non vuole rimanere sola ancora una volta. Le due donne decidono quindi di partire insieme.

"Mit "Mar Nero" hat Federico Bondi einen klugen und mutigen Film gemacht. Auf den Spuren seiner Erinnerungen erzählt er - mit fast magischem Realismus und einem Hauch Optimismus - von Freundschaft und Solidarität zwischen zwei Frauen. Ilaria Occhini, eine der Lieblingsschauspielerinnen von Luchino Visconti, spielt mit grosser Sensibilität eine ältere, verbitterte Dame, die allmählich eine tiefe Zuneigung zu ihrer jungen rumänischen Haushälterin entwickelt. Zu Recht wurde sie in Locarno für ihre Leistung ausgezeichnet." Maurizio Porro, Corriere della Sera

"La sceneggiatura firmata da Bondi con Ugo Chiti garantisce un timbro di verità alla storia intimista; e il giovane regista dimostra un buon occhio di cinema nel ritagliare gli interni e i paesaggi idonei a impaginare il duetto mai patetico di queste due solitudini femminili allo specchio. Con una magnifica Ilaria Occhini che, mostrandosi rugosa, trascurata e malferma quale non è, costruisce un ritratto ricco di sfumature fra drammaticità e toscanissimo, graffiante umorismo." Alessandra Levantesi, La Stampa

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Questione_di_cuore

Questione_di_cuore

Questione_di_cuore
QUESTIONE DI CUORE
EINE SACHE DES HERZENS
von Francesca Archibugi

Der erfolgreiche Drehbuchautor Alberto, tüchtig, wenn auch ein wenig verrückt, und der junger Automechaniker Angelo erleiden beide in derselben Nacht einen Herzinfarkt, werden ins Krankenhaus eingeliefert und im selben Zimmer untergebracht. Trotz ihrer misslichen Lage gelingt es beiden, sich bei Laune zu halten. Nach ihrer Entlassung haben Alberto und Angelo eine neue Einstellung zum Leben. Ausserdem ist ihnen bewusst, wie wichtig sie füreinander geworden sind. Kurzerhand zieht Alberto, dessen Freundin ihn verlassen hat, bei Angelo ein. Während sich der kontaktfreudige Alberto schnell in die Familie integriert, spürt Angelo, dass die Sache mit dem Herz für ihn noch keineswegs ausgestanden ist. Francesca Archibugis neuer Film kommt leichtfüssig daher, spricht aber auf vielschichtige Weise die grossen Fragen des Lebens zu Liebe, Freundschaft, Krankheit und Tod an.
Antonio Albanese und Kim Rossi Stuart in den Hauptrollen sind faszinierend. So überrascht es nicht, dass "Questione di cuore" in Italien zum grossen Publikumserfolg wurde.

Alberto, uno sceneggiatore di successo, bravo e un po' matto, e Angelo, un giovane meccanico, sono entrambi vittime di un grave attacco cardiaco e vengono ricoverati in ospedale la stessa notte. I due, ricoverati nella stessa stanza, nonostante la gravità della situazione, riescono a mantenere alto il morale. Una volta dimessi, Alberto e Angelo hanno una nuova visione della vita e sentono di essere diventati indispensabili l'uno per l'altro. Così Alberto, che è separato dalla moglie, si trasferisce a casa di Angelo, che invece ad attenderlo ha la moglie Rossana e i figli Perla e Airton. In realtà, Angelo sente di non essere fuori pericolo e cerca segretamente di lasciare ciò che ha di più caro alle cure di quello che ormai è diventato il suo miglior amico.

"Was die Schauspieler in "Questione di cuore" leisten, ist grossartig, vor allem Kim Rossi Stuart, aber auch Micaela Ramazzotti als Ehefrau, die hilflos zusehen muss, wie sie ihren Mann verliert, und dabei so tut, als bemerke sie nichts. Grandios wie immer ist Antonio Albanese. Er löchert den neuen und schon unersetzlich gewordenen Freund mit tausend Fragen, möchte sich in körperlicher Tätigkeit versuchen und bei ihm arbeiten, schleust sich in dessen Familie ein. All dies filmisch umzusetzen, verlangt einiges an Geschick, und das hat Francesca Archibugi als versierte Architektin der Gefühle, als feinfühlige Erforscherin menschlicher Herzen wie auch Italiens." Lietta Tornabuoni, La Stampa

"Francesca Archibugi dimostra con "Questione di cuore" di sapere usare al meglio tutti gli strumenti di cui può disporre un regista. Come la sceneggiatura (firmata in prima persona) che sa evitare le tante trappole che un tema così poteva disseminare, a cominciare dal facile pietismo che può innescare la malattia. E come la scelta dei protagonisti, Antonio Albanese e Kim Rossi Stuart, che sanno rendere sempre interessanti personaggi che potevano essere stereotipati, il colto e raffinato intellettuale che scopre i valori dell'amicizia e della solidarietà e l'ex proletario che rivela sensibilità e impensate generosità, ribaltando il quadro d'inizio film. E da spettatore ti ritrovi a seguire l'evoluzione dei due amici di corsia d'ospedale per scoprire come andrà a finire."Paolo Mereghetti, Corriere della Sera

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Uomo_nero

Uomo_nero

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L'UOMO NERO
DER MANN IN SCHWARZ
von und mit Sergio Rubini

Die Begegnung mit seinem apulischen Heimatdorf weckt in Gabriele Rossetti Erinnerungen an eine idyllische wie aufregende Kindheit, als er das oft merkwürdige Treiben der Erwachsenen beobachtet. Da ist die liebevolle Mutter, die gerne Gespräche mit Verstorbenen führt, der schwärmerische Onkel Pinuccio und vor allem der Vater Ernesto, der Bahnhofsvorsteher mit einem Faible für Paul Cézanne. Doch die künstlerischen Ambitionen des Vaters erfüllen sich nicht, er wird zunehmend verbittert und entfremdet sich von seiner Familie. Umso mehr blüht die Fantasie seines Sohnes: er begegnet in Schränken versteckten Harlekins, den Geistern der Grosseltern und einem Mann in schwarz, der Bonbons von einer Lokomotive wirft.
Schauspieler und Regisseur Sergio Rubini ist seit vielen Jahren der filmische Poet des italienischen Südens und speziell seiner Heimat Apulien. In "L'uomo nero" gelingt es ihm mit ebenso viel Humor wie Zärtlichkeit, die Atmosphäre, die Farben, die Charaktere und das Lebensgefühl des Südens einzufangen.

Gabriele Rossetti torna in Puglia per dare l'estremo saluto a suo padre Ernesto, ex capostazione della ferrovia locale, con qualche frustrato talento per la pittura. Sarà in quell'occasione che Gabriele rievocherà la sua infanzia, trascorsa tra le incomprensioni con il padre, la dolcezza severa della madre Franca, insegnante di lettere, e la fascinazione per lo zio Pinuccio, arrivando finalmente a comprendere i veri sentimenti del padre Ernesto.

"Eine äusserst gelungene Komödie, brillante Schauspieler, wunderbare Fotografie, perfekter Schnitt. Gleichzeitig aber auch eine vielschichtige Betrachtung zu volkstümlicher Kreativität und zu derer Verachtung durch Intellektuelle. In gewisser Weise richtet sich der Film auch an die Kritiker unter uns, und wir täten gut daran, ganz genau hinzusehen, denn Sergio Rubini möchte uns daran erinnern, dass hinter jeder kreativen Arbeit viel Liebe und Herzblut stecken." Alberto Crespi, L'Unità

"Un paragone fra "L'uomo nero" e il film di Giuseppe Tornatore "Baarìa", perché entrambi si svolgono al Sud, guardando indietro nel tempo, sarebbe davvero sbagliato, perché Sergio Rubini a differenza di Tornatore non ha la presunzione di volerci parlare della Storia con la esse maiuscola. La storia in "L'uomo nero" è tutta personale, non si scomodano per opportunismo i grandi temi, e questo permette a Sergio Rubini la libertà della commedia, con sorpresa finale (da non svelare), fra i sogni visionari di Gabriele bambino, gli arlecchini nascosti negli armadi, i fantasmi dei nonni vestiti da sposi, l'uomo nero che è il carbonaio del treno e con la mano sporca getta caramelle scintillanti ai bimbi dell'orfanotrofio, omaggio affettuoso e personalissimo a Federico Fellini." Cristina Piccino, Il Manifesto

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AUSFÜHRLICHES PROGRAMMHEFT ALS PDF
Cinélibre
Organisiert von Cinélibre, Bern, und Made in Italy, Rom.
Mit Unterstützung des Kulturministeriums Italiens und des Istituto Italiano di Cultura Zurigo.
Unter der Schirmherrschaft der italienischen Botschaft in der Schweiz.